Christusgemeinschaft Oer-Erkenschwick e. V.

 

Weltkugel 2301

 

 

Gott sah alles an, was er gemacht hatte:
Und siehe, es war sehr gut.

1.Mose 1,31




Wie wird es wohl – das neue Jahr 2023? Wird es auch sehr gut?
Von Natur aus sind Menschen glücklicherweise mit einem optimistischen Kern auf die Welt gekommen - nicht nur die Kölner mit ihrer bekannten Redewendung: „Et is noch immer jut jegangen.“
Frontsoldaten 2301Aber eigentlich lehrt uns unsere Lebenserfahrung, dass das weder im persönlichen Bereich noch im Blick auf diese Welt immer so stimmt. Gerade das vergangene Jahr hat das Unvorstellbare an Leid und Bedrohung wieder sehr deutlich werden lassen und die Spuren ziehen sich bis in unseren Alltag.
Vor mehr als einem Jahrzehnt hatte sich die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Margot Käßmann zum Geschehen im umkämpften Afghanistan geäußert, in dem auch die Bundeswehr aktiv war. Damals wie heute war es ein grandioses Scheitern der Weltgemeinschaft! In einem neuen NDR Interview (20.08.2021) darauf angesprochen wiederholte sie daher ihre damalige Einschätzung: „Nichts ist gut in Afghanistan. Das gilt heute ja offensichtlich noch viel mehr als vor elf Jahren.“ Die aktuellen Nachrichten aus diesem geschundenen Land können das nur mehrmals unterstreichen! Und vor rund zwei Jahren glaubte die Welt auch noch nicht an einen neuen Krieg in Europa, der alles Dagewesene abseits der Weltkriege in den Schatten stellen sollte.
„Nichts ist gut!“ Es fällt trotzdem schwer, den Satz ohne Widerspruch zu hören. Hält diese Welt nicht auch so viel Schönes bereit, an dem man sich erfreuen kann? Wird es nicht auch im Jahr 2023 viele schöne Stunden im privaten Bereich geben und Ereignisse, die man genießen kann? Ist es nicht schön, auf der Welt zu sein und dass immer, immer wieder die Sonne aufgeht,- wie man auch heute noch singen könnte (Udo Jürgens, Roy Black/Anita Hegerland)? Wer wollte dem widersprechen?
Luftverschmutzung 2301 Aber es war immer und ist doch nur die eine Seite der Welt, die nach der biblischen Überlieferung an ihrem Beginn allerdings vollständig gut und schön war, so wie sie aus den Händen des Schöpfers kam. Das jedenfalls wird im ersten Buch der Bibel im Monatsspruch so festgestellt. Aber dort wird wenig später auch eindrücklich beschrieben, dass diese paradiesischen Zustände bald endeten. Ist das nur eine alte Geschichte? Oder ist die Frage leider nicht zu berechtigt: Was hat der Mensch aus Gottes guter Erde gemacht?
Fraglos auch viel Gutes! Technische und medizinische Fortschritte zeugen davon! Aber der Mensch war und ist auch immer der Architekt des Unguten und der Missbrauchende der Schöpfung auf vielen Ebenen. Im zurückliegenden Jahr konnte man die Vergiftung der Oder als nur ein krasses Beispiel dafür anführen.


Der Mensch wollte die „schöne neue Welt“ (Aldous Huxley) entwickeln – aber letztlich ohne „Gott und Sonnenschein“, die Ernte seines Handelns einbringen. In Schulnoten gesprochen, kam dabei in vielen Bereichen ein ungenügend heraus.
Al
Sonnenuntergang Pix 2301 Fotorso: Was wird gut in 2023? Sicherlich eine ganze Menge, wenn wir nicht zuletzt unser Versagen im persönlichen Bereich in alternatives Handeln umsetzen. Als Christ dürfen wir dazu: „Ja,- mit Gottes Hilfe“ sagen und um Unterstützung beten, was vielen Politikern jedoch immer fremder wird.
An jedem Tag dieses Jahres wird auch in diesem Jahr die Sonne neu aufgehen und uns die Chance bieten, die Fehler des vorangegangenen nicht zu wiederholen!
Versuchen wir es -vielleicht zum ersten Mal - mit Gottes Hilfe,- nicht nur im


Januar Anno Domini 2023

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